Im Gespräch mit Lena Meyer-Landrut

25 Aug 2010 In: Allgemein

Vor fast drei Wochen bin nach Köln gefahren & habe die Eurovision Gewinnerin Lena Meyer-Landrut für ein Exklusiv-Interview getroffen. Das Interview findet ihr auf der Internetseite des Straßenmagazins TagesSatz, für das ich mich ehrenamtlich engagiere. Aus technischen Gründen lediglich als PDF-Dokument. Die Adresse lautet: www.tagessatz.de

Das Interview wird auch ab September in den Straßenmagazinen der Städte Göttingen, Kassel, Hannover, Hamburg, Berlin, Münster, Neumünster, Leipzig & Osnabrück erscheinen. Zwar ist in der Zwischenzeit vieles an Exklusivität verloren gegangen, trotzdem sehr lesenswert! Die TagesSatz-Redaktion hat sich zusammen dafür entschieden, dass wir es kollegial zum Abdruck an andere deutsche Straßenmagazine freigeben. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass sich dieser ganze Aufwand lohnen wird & dass, das eine oder andere Straßenmagazin mehr verkauft wird! Ich bin sehr gespannt & bitte weitersagen!

 

Ist Leitkultur notwendig? Was ist eine Leitkultur? Und wie haben die zahlreichen Vietnamesen den Weg nach Deutschland gefunden? Und warum sprichst du so gut Deutsch?

Ich habe versucht diese Fragen innerhalb meines Politikstudiums zu beantworten versucht. Wer Lust hat und sich mit der Thematik der “Vietnamesen in Deutschland” näher beschäftigen möchte, der ist herzlichst eingeladen meine Hausarbeit zu dem Thema zu lesen:

http://unser-vietnam.de/index.php?option=com_content&task=view&id=9676&Itemid=355

Und wer die Hausarbeit gerne als Buch bestellen möchte, kann sich diese im örtlichem Buchladen erwerben.

Khoa Ly: “Die europäische Leitkultur in der vietnamesischen Diaspora?” erschienen im Grin Verlag (Juli 2010), ISBN-10: 3640662644, ISBN-13: 978-3640662647 für 10,99€

 

Meine momentane Freizeit

13 Mai 2010 In: Allgemein

Neulich habe ich einer Makroökonomie-Vorlesung auf eine etwas bizarre & absurde Art gelernt, wie ich bzw. ein Wirtschaftssubjekt seine Zeit am besten einteilen darf. Freizeit bzw. das Nichtarbeiten stiftet durchaus einen positiven Nutzen, stellt der zukünftige Ökonom fest, und die Maxime ist, wie man dieses am Pfiffigsten maximieren kann. Einem Haushalt (in dem Fall: Du & Ich) steht eine bestimmte Gesamtzeit Z zur Verfügung, die man auf Arbeitszeit A und Freizeit F verteilen kann. Dieses Phänomen kann man mathematisch etwa so darstellen:

Z= F + A

Nun, aber nur von Freizeit F, d.h. schlafen, fernsehgucken, spazieren gehen, luftatmen und Freundin treffen kann ein Wirtschaftssubjekt alleine nicht leben. Schade, eigentlich! Deshalb muss seine Arbeitskraft in Arbeitszeit A umgewandelt werden. Warum eigentlich? Das Wirtschaftsubjekt möchte nämlich gerne konsumieren z.B. Tiefkühlpizza, IPod, BMW 3er etc. Konsum ist nämlich geil! Dieses stellt folgende Grafik dar:

“Je höher der Konsum, je weniger die Freizeit!
Je geringer der Konsum, je höher die Freizeit!”

Wenn ich mich nicht täusche, dann handelt es sich um eine monoton fallende, konvexe Kurve!
Die drei Kurven sollen wahrscheinlich die drei Stände innerhalb unser Gesellschaft abbilden: Zeitarbeiter, Facharbeiter und der Mann im Mercedes d.h. für die gleiche Stundenanzahl erhält man einen unterschiedlichen Lohn. Je höher das Lohnniveau, desto mehr verschiebt sie nicht nach rechts.

 

 


Dies setzt natürlich voraus, dass das Wirtschaftssubjekt nicht etwa von einer friktionelle, konjunkturelle, saisonale, strukturelle oder einer Hochlohnarbeitslosigkeit betroffen ist. Aber davon gehen wir mal nicht aus! “Arbeit ist für alle vorhanden!”, lautet also hier die Devise. Dadurch entspricht die Arbeitszeit A multipliziert mit dem Lohnsatz (w/p), dem Einkommen Y:

Y = (w/p) A = (w/p) (Z-F)

Soweit eigentlich ganz einfach! Jetzt wird es aber etwas Schwieriger! Die Gesamtzeit Z ist konstant. Klar, jeder hat 24 Stunden! Und da man tariflich bzw. aus der Lohnvereinbarung auch einen konstanten Nominallohn erhält (z.B. feste 8€/pro Stunde) gilt deshalb folgendes, wenn wir nach dem Einkommen Y ableiten: (Warum weiß ich noch nicht…)

dY=(w/p) dA

 


Die totale Ableitung der Nutzenfunktion und Berücksichtigung von dY (Konstanz von w und p unterstellt) ergibt:

dU = δU/δF dF + δU/δY dY = δU/δF dF + δU/δY (w/P) (–dF)

Im Optimum gilt:

dU/dF = 0 = δU/δF – δU/δY (w/P)

(Verstehe ich immer noch nicht…)

 

Grafisch lässt sich aber erkennen, dass die optimale Entscheidung jener Punkt ist, an dem die Indifferenzkurve und die Budgetgerade tangential sind. Die Grenzrate ist die Substitution von Konsum und Freizeit, minus der Steigung der Indifferenzkurve, gleich dem Reallohn (minus Steigung der Budgetgeraden)! Das ist das optimale Arbeitsangebot!

Strange, sagst du jetzt!? Tja, damit beschäftige ich mich jetzt das nächste halbe Jahr mit… und ist der Grund, warum ich momentan etwas schlecht gelaunt bin. Ende für heute.

 

Anmerkung: Die beiden Grafiken habe ich mir aus den Arbeitsunterlagen von Herrn Dr. Mirko Wiederholt, der Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät an der Humboldt-Universität zu Berlin geliehen. Zwar weiß er nichts davon, aber ich möchte mich an dieser Stelle dafür bedanken.

Glück

10 Mai 2010 In: Zitate

“Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.”

Charles-Louis de Montesquieu (1689 – 1755), Schriftsteller und Staatsphilosoph

 

Die Budgetbeschränkung

4 Mai 2010 In: Allgemein

2.7 (0) Edmund Gestank konsumiert zwei Güter, nämlich Müll und Punkrock-Videokassetten. Ersteres isst er nicht wirklich, sondern deponiert ihn in seinem Garten, wo er von Ziegen und diversem Ungeziefer vertilgt wird. Er nimmt Müll deswegen entgegen, weil ihm die Leute dafür 2€ pro Sack zahlen. Edmund kann zu diesem Preis so viel Müll deswegen entgegen, wie es ihm passt. Er hat keine andere Einkommensquelle. Videokassetten kosten ihn 6€ das Stück.

(a) Wie viele Videokassetten kann Edmund kaufen, wenn er Null Säcke Müll annimmt?
(b) Wie viele Videokassetten kann er kaufen, wenn er 15Säcke Müll annimmt?
(c) Schreibe die Gleichung seiner Budgetgeraden an.
(d) Zeichne Edmunds Budgetgerade und schraffiere seine Budgetmenge.

aus: Varian: “Trainingsbuch zu Varian, Grundzüge der Mikroökonomik. 5. Auflage., Oldenburg Wissensverlag GmbH 2001

 

Momentan beschäftige ich mich mit dieser Fragestellung. Für wen steht eigentlich dieser Edmund Gestank? Und können Menschen nur von zwei Gütern leben? Beispielsweise von Luft und Liebe, Sonne und Wasser oder eben nur von Müll und Punkrock-Kassetten? Nun gut, ich werde es wohl bis zum Beenden meines Studiums wohl herausfinden können…